Leberbiopsie - Prinzip

Durch die Biopsie wird ein kleiner Gewebezylinder aus der Leber zur histologischen - feingeweblichen - Untersuchung gewonnen. 

Zur Punktion verwenden wir nur Einweg-'Menghini'-Punktionsnadeln (Hohlnadel mit Schliff), welche die Gewinnung eines Gewebe-Stanzzylinders von 1.2mm Durchmesser und 2-4cm Länge erlauben. Vor der Punktion wird sonografisch (Ultraschall-Untersuchung) die günstigste Punktionsstelle festgelegt und eine Lokalanästhesie
(örtliche Betäubung) gesetzt. Anschliessend wird durch einen kleinen Hautschnitt von 3mm Länge durch die Bauchwand eine Hohlnadel in die Leber eingeführt und der Biopsiezylinder entnommen. Die Punktionsstelle wird darauf während 15 Minuten komprimiert. 
Das Setzen der Lokalanästhesie verursacht einen leichten Schmerz ähnlich einer intramuskulären Injektion. Die Punktion selbst ist nicht schmerzhaft. Gelegentlich tritt nach Abklingen der Lokalanästhesie ein leichter Schulterschmerz rechts oder ein leichter Schmerz an der Punktionsstelle auf.

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